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IT-For-Green (Webseite)

IT-for-Green hat das Ziel, mit Mitteln der Informationsverarbeitung Unternehmen und ihre Prozesse umweltfreundlich(er) zu gestalten. Dafür sind spezielle betriebliche Umweltinformationssysteme (BUIS) erforderlich. Derzeit verfügbare Systeme setzen lediglich die Forderung nach gesetzeskonformem Umwelthandeln um. Damit bleiben diese System weit hinter den Möglichkeiten der IT zurück.

BUIS der nächsten Generation (BUIS 2.0) müssen auch einen deutlich strategischeren Charakter aufweisen und in der Lage sein, Entscheidungsträgern im Unternehmen unmittelbare Handlungsunterstützung zu bieten.

Um die Forschung auf diesem Gebiet voranzutreiben, wird das Projekt IT-for-Green über einen Zeitraum von 3,5 Jahren mit einem Volumen von rund 2,1 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in der Förderlinie Innovationsverbünde gefördert.

Die beiden Hauptaufgaben sind der Ausbau des Forschungs- und Transfernetzwerks ertemis (www.ertemis.eu), das innovationsstarke Kompetenzträger aus Wissenschaft und Wirtschaft vereint, sowie die Entwicklung von BUIS 2.0. Zur Demonstration der Leistungsfähigkeit von BUIS 2.0 werden drei ineinandergreifende Module umgesetzt, die den gesamten Produktlebenszyklus von der Input-Seite (Energieeffizienzmessung der verwendeten IKT), der Transformation (Produktion/Logistik und nachhaltige Produktentwicklung) bis hin zur Output-Seite (Unternehmenskommunikation und Nachhaltigkeitsberichterstattung) abbilden.

Das Kernteam – unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Jorge Marx Gómez – besteht aus den Universitäten Oldenburg, Osnabrück, Göttingen und dem assoziierten Partner Lüneburg sowie den Unternehmen SAP AG, CeWe Color AG & Co. OHG, Hellmann Worldwide Logistics GmbH & Co. KG, erecon AG, Nordwest-Informationssysteme GmbH & Co. KG und der Gemeinde Spiekeroog. Darüber hinaus steuern über 30 Unternehmen ihre praktischen Erfahrungen zum Projekt bei.

In Kooperation mit der ecco GmbH wurde das Projekt vom 1. März bis 5. März 2011 auf der CeBIT in Halle 9, Stand B24 vorgestellt.

ReStra (Webseite)

Der schonende Umgang mit Ressourcen stellt ein wichtiges Element der Nachhaltigkeitsziele Europas und Deutschlands dar. Neben der Einsatz- und Nutzungseffizienz auf Prozess- und Produktebene ist die Kreislaufführung abiotischer Rohstoffe ein wesentliches Instrument, den Verbrauch an Primärrohstoffen und damit die Umweltlasten aus deren Gewinnung und Verarbeitung zu senken. Gerade Metalle weisen hier aufgrund ihrer technisch gesehen unbegrenzten Kreislauffähigkeit ein großes Potenzial auf. Die Bedeutung vieler Metalle gerade für innovative und Hightech-Produkte begründen zudem ein großes Wirtschaftsinteresse gerade in technologieorientierten Ökonomien. Kreislaufführung wird zudem als wichtiges Instrument gesehen, wenn bei den Primärrohstoffen durch limitiertes Vorkommen oder politische/ strategische Einflussnahme auf Märkte ein erhöhtes Versorgungsrisiko besteht (kritische strategische Metalle).

Das übergeordnete Ziel des Projekts „Ermittlung von Substitutionspotenzialen von primären strategischen Metallen durch Sekundärmaterialien (Kurztitel: Recyclingpotenzial strategischer Metalle - ReStra)“ ist daher eine systematische Analyse von Abfallströmen und Entsorgungsketten. Teilziele sind, aufbauend auf der Ermittlung des aktuellen und zukünftigen Bedarfs an strategischen Metallen, relevante Abfälle hinsichtlich ihres Gehalts dieser Metalle zu identifizieren. Daraus leiteten sich im nächsten Schritt die Substitutionspotenziale von primären Ressourcen durch Sekundärrohstoffe aus den betrachteten Abfällen ab. Die Darstellung der derzeitigen Recyclingtechnologien für strategische Metalle bildet anschließend die Grundlage, um organisatorisch-rechtliche und finanzielle Handlungsempfehlungen für eine ressourceneffiziente Gestaltung der Recyclingkette abzuleiten. Der Geltungsbereich des Projekts ist dabei Deutschland im Jahr 2020.

Ergebnisse der Produktauswahl sind neben Energieerzeugungstechnologien wie Photovoltaik- und Windenergieanlagen bspw. Industriekatalysatoren oder Keramiken mit verschiedenen Anwendungen.